Google bestraft Linkhandel – Letztlich trifft es vor allem die kleinen Webmaster…

Oktober 26, 2007

1. Es scheint ja viele zu freuen, dass Google gegen den Linkhandel vorgeht. Dabei sollte aber bedacht werden, dass es aber vor allem die kleinen Webmaster trifft. Seiten wie Zeit.de oder Golem.de haben genug Möglichkeiten mit ihren Präsenzen Geld zu verdienen, für den kleinen Webmaster ist aber der Verkauf von paar Links oft die wichtigste Einnahmequelle. Es trifft also vor allem die, die in ihrer Freizeit vielleicht noch eine Webseite betreiben um ein paar Euro dazuzuverdienen. Mag sein, dass es im Moment nur die großen getroffen hat, es wäre aber illusorisch zu glauben dass wird so bleiben.

2. Mit dem Verbot des Linkhandels entledigt sich Google der Konkurrenz auf dem Werbemarkt. Die Suchmaschine verdient Milliarden mit dem vermitteln von Werbung auf fremden Webseiten. Linkhandel geht an den Einnahmen von Google vorbei. Kein Wunder, dass es sich lohnt dagegen vorzugehen.

3.
Links zu setzen wo man will und ggf. etwas dafür zu verlangen gehört zu den Grundbausteinen des Webs. Das Web sind doch gerade die Links. Wenn nun Google wegen seiner Marktmacht (kein Webmaster kann auch Besucher durch Google verzichten) in der Lage ist zu diktieren, wer wo und zu welchem Preis Links setzen darf ist das schon sehr bedenklich. Zumal ein verkaufter Link auch ein hochwertiger Link zu gutem Inhalt sein kann. Es hätte doch gereicht den PR unsichtbar zu
machen. Dann hätten die Linkhändler keinen Anhaltspunkt mehr, für den „Wert“ eines Links außer den Inhalt der Webseite. Aber das wäre ja nicht im Sinne von 2. gewesen.

4 Antworten to “Google bestraft Linkhandel – Letztlich trifft es vor allem die kleinen Webmaster…”

  1. inetstyle Says:

    naja ich würde eher sagen das es die großen trifft, weil seien wir mal ehrlich die paar verkauften Links von “ Frau Müllers“ Seite sind nur ein paar Euro, aber gerade bei den großen Seiten sind dies ganz andere Dimensionen mit denen auch gerechnet wurde ich erinnere nur an die Seiten die von Paid Content (der sehr gut lief finanziell z.B.: New York Times hat rund 10 Millionen US-Dollar Jahresumsatz damit gehabt) auf Werbe finanzierten Content umgestellt haben! Ich denke mal das hier bei den vorhergehenden Umsatz Prognosen der Link verkauf eine gute Rolle gespielt hat 😉

  2. tronheimer Says:

    Google ist die Scheinheiligkeit in Person, schliesslich leben sie ausschliesslich von Links und von Internetseiten geklauten Inhalten. Google geht es nicht um Qualität sondern nur um den Profit, wie eigentlich fast alle Amerikaner!

  3. Jens Says:

    ja, genau, die Amerikaner sind alle böse…….
    und google auch……
    lassen mich alle kein Geld verdienen, die schweinewichte.

    Mann, entspann‘ Dich. „Das Web“ sind nicht die Links, sondern der content, der dazwischensteht. Die Links kreieren den Hypertext und der ist mit diesem ganzen Linkhandel qualitativ nach unten gezogen worden.

    Benutzt halt ne andere Suchmaschine, wenn google dir nicht gefällt. Im Endeffekt geht’s doch den großen und kleinen Linkjägern und -sammlern doch nur ums Ausnutzen der Marktmacht von google für die eigene Tasche. Aber der User muss sich durch jede Menge Müll und Halb-Müll klicken, bevor er mal was gescheides findet. Das war nicht die Idee.
    Und es gibt auch intelligentere Suchmethoden als google. Und weil google weiss was das Kerninteresse der Suchenden ist, machen sie jetzt den Linkhandel hoffentlich peu a peu dicht, soweit es in ihren Möglichkeiten steht.

    Free the links – don’t pay for it.


  4. […] zum PR Update findet Ihr auch bei Gerald, Trendanzeiger, inetstyle, insideblog, […]


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